Auch Hörgeräte brauchen regelmäßige Pflege, damit sie im Alltag zuverlässig funktionieren. Das ist leicht nachvollziehbar: Schließlich werden sie oft viele Stunden am Tag getragen und kommen dabei mit Schweiß, Hautfett und Ohrenschmalz in Kontakt.
Umso wichtiger ist die richtige Reinigung. Oft genügen schon ein paar einfache Handgriffe. Doch worauf sollten HörgeräteträgerInnen achten, damit ihre Hörgeräte lange in gutem Zustand bleiben?
Reinigung allgemein
Was viele nicht wissen: Viele Hörgeräte sind besonders beschichtet. Signia Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte verfügen über eine Beschichtung, die Wasser abperlen lässt und Anhaftungen von Verschmutzungen reduziert. Gerade deshalb sollten keine scharfen Reinigungsmittel verwendet werden. In der Regel genügt es, das Hörgerät vorsichtig mit einem trockenen Tuch abzuwischen.
Auch bei Im-Ohr-Hörgeräten sollte auf Alkohol oder aggressive Reinigungsmittel verzichtet werden. Bei stärkeren Verschmutzungen gibt es spezielle, schonende Reinigungsprodukte für Hörgeräte, zum Beispiel von Signia. Im Zweifel ist das Hörakustik-Fachgeschäft die beste Anlaufstelle. Dort erhalten TrägerInnen nicht nur die passenden Produkte, sondern auch praktische Unterstützung bei der richtigen Pflege.
Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte
Bei Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten geht es nicht nur um das Gehäuse. Häufig gehört auch ein individuell angepasstes Ohrpassstück dazu – die sogenannte Otoplastik. Diese lässt sich in vielen Fällen abnehmen und separat reinigen, da sie keine Elektronik enthält.
Je nach Modell kann die Otoplastik in eine spezielle Reinigungsflüssigkeit gelegt werden. Diese besteht meist aus Wasser und einer dafür vorgesehenen Reinigungstablette. Wie genau die Reinigung am besten funktioniert, zeigt Ihnen Ihr Hörakustik-Fachgeschäft. Dort erhalten Sie auch die passenden Produkte und Tipps für die Anwendung zu Hause.